Eine Struktur aus vor- und rückspringenden Schotten mit dazwischengeschobenen Kammern bildet den genetischen Code der neuen Siedlung, und erzeugt eine volumetrische Sprache, die sich jeweils der spezifischen Situation (Strasse/Geländekammer) entsprechend deklinieren lässt. Entlang der Wehntalerstrasse schaffen unterschiedlich tiefe Schotten quer zum Terrainverlauf eine Volumetrie, welche sich zur Strasse und zum Lärm hin geschlossen präsentiert, und sich nach Süden durch tief in den Aussenraum greifende Raumschichten öffnet. Im Teilbereich südlich der Obsthaldenstrasse provoziert das steile Terrain eine städtebauliche Setzung die unmittelbar aus der Topographie heraus entwickelt wird. Vor- und rückspringende Schotten staffeln sich hier parallel zum gewachsenen Terrain und zeichnen damit den natürlichen Verlauf der Topographie nach. Die gebrochenen Längsseiten der Häuser schaffen eine Gliederung welche Bezug nimmt zu den kleinmassstäblichen Bauten der näheren Umgebung.

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Genossenschaftliche Wohnsiedlung mit Gewerbe Obsthaldenstrasse, Zürich CH
180 Wohnungen, Kindergarten und Gemeinschaftsräume
Projektwettbewerb selektiv 2015, 2. Rang