Das Gebiet Arsenaux im Umfeld des bestehenden Gebäudes ist geprägt durch Transformation; neue Bauten für Bildung, Büros und Wohnen bestimmen das Bild eines Stadtteils im Wandel. Diese Ausgangslage wird zum Anlass genommen, den historischen Bestand vertikal zu erweitern, und so in seiner neuen Präsenz als naturhistorisches Museum zu stärken. Durch die Spiegelung der Dachneigung entsteht eine strukturelle Fuge zwischen Alt und Neu. Die in den Achsen des Bestandes angeordnete Struktur aus fein dimensionierten Stahlrahmen wird aussen vor dem bestehenden Haus gestellt - das strukturelle Konzept, welches die statische Belastung des Bestands vermeidet wird räumlich erlebbar und bestimmt den architektonischen Ausdruck des neuen Ensembles. Im Inneren wird ein durchgehender struktureller Kern in Ortbeton eingeführt, der einerseits den offenen Hallengrundriss gliedert, und andererseits sämtliche dienenden Räume aufnimmt - eine grosszügige Kaskadentreppe, Aufzüge sowie die Haustechnik.

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Naturhistorisches Museum, Fribourg
Projektwettbewerb offen
2018