Ein einziges sehr langes und schmales Haus begleitet die gesamte strassenseitige Perimetergrenze, und maximiert damit die Fläche eines weitläufigen und geschützten Quartierparks, in welchem sich ein Schulhaus befindet. Das lange Wohnhaus erfährt kontextuell bedingte Ausformungen von Ecken, Knicken und Rundungen, und schliesst in der Höhe mit einer geschossweise mäandrierenden Trauflinie ab, welche die langen Fluchten rythmisiert. Die dadurch entstehende volumetrische Gliederung verbindet den Masstab der städtischen Grossform mit der kleinteiligen Körnung des heterogenen Quartiers. Es entstehen zur Strasse gedrängte öffentliche Erdgeschosse sowie eine maximal mögliche städtische Parkfläche, welche allseitig gefasst ist.

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Wohnsiedlung, Quartierpark und Schulhaus Guggach III, Zürich CH
Projektwettbewerb selektiv, 2018
In Zusammenarbeit mit Karamuk Kuo Architekten